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3-Track-Demo (2007)

1. Like hiding behind Windows
2. X plus 1
3. Zelluloid

like hiding behind windows | we bury ourselves alive everyday. these houses are nothing but coffins clouding the sky. i cross this room. i kiss the floor. and maybe tonight i’ll sleep at the ceiling. for some memories are pathogentic like poison but we swallow them anyway. “if sanity fails, try sentiment!” is what i was told three years ago. and there once was a time when i felt comfortable among others. another life lost. the most personal drama is that distance is such a silent hunter. and it’s killing us constantly. and so we lost our faces long ago. when we look into mirrors we don’t even miss them. and even if we did they’d never come back for sure. my hands have grown numb but still i keep trying to hold everyone and everthing i love. i often think it might be pointless like hiding behind windows. but at least it’s something i won’t ever regret and i hope it’s something i will never forget.
X plus 1 | die letzten paar meter und dann hast du es auch geschafft: den weg hier nach draussen ans ende der kraft. all die vielen jahre hast du nicht mehr dran geglaubt, doch jetzt blickst du nochmal zurück. es ist kaum zu glauben, dass sie mal hier gelebt hat. inmitten von scherben versteckt unter trümmern gehofft: alles wird bald gut! oder hört endlich auf und dann wird nochmal von vorn begonnen. hinter diesen vier wänden hier wurde schon lang nicht mehr gewonnen. komm endlich raus ans licht! wir warten auf dich. und während wir warten zählt sie ihre narben. x plus eins für jeden tag, an dem ein teil in ihr zerbrach.
zelluloid | nur ein flüchtiger augenblick binnen weniger sekunden hat dein herz den kopf überwunden und du bist und du bleibst gefangen in hoffnung und angst und sehnsucht nach mehr. “l’enfer c’est les autres” und sie warten auf dich in kisten und schränken. “l’enfer c’est les autres”. und jetzt fürchtest du dich noch einmal an sie zu denken. und vor all den fragen, die offen sind, aus vergangenen tagen. was früher nur bilder waren sind heute die zeugen der zeit, die in der dunkelsten ecke deines herzens verweilt. wie weit kannst und willst du noch gehen, um noch einmal zu spüren, wie das leben dich küsst? sie beginnen zu erzählen: von menschen und von ideen. wie sie kommen und wie sie gehen. und fast kannst du sie hören: die schritte alter freunde, die sich von draussen nähern. doch heute kommt nichts an dich ran, ich weiss: hinter diesen türen stirbt einsam jede zärtlichkeit.